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Tangoculto,
der Ort für alle, die Tango argentino in Hannover
erleben und lernen möchten.
Tangoculto ist entstanden, als die Argentinier
Juan Pablo Alonso und Matías Guiñazú
ein gemeinsames Projekt voranbringen wollten.
Juan Pablo
Alonso und Matías Guiñazú sind zwei Tangolehrer, die in Buenos Aires
geboren und ausgebildet wurden. Seit sie sich 2007 kennen lernten,
arbeiten die beiden Argentinier zusammen. In dieser Zeit haben sie
entdeckt, dass sie viele
Gemeinsamkeiten haben, so bevorzugen zum Hören und Tanzen beide den
klassischen
Tango, weil diese Musik das ist, was sie als ‚echten’ Tango verstehen
und womit sie aufgewachsen sind.
Jedes Mal, wenn
sie bestimmte Texte des klassischen Tangos hören oder tanzen,
können sie sich darin wiederfinden. Die alten Texte haben mit der
Geschichte ihrer
Eltern oder Großeltern zu tun, und oft sind es Stücke, die sie schon
als Tangoschüler
kennen gelernt haben. Tango hat also viel mit ihrer Identität zu tun,
denn obwohl diese
Texte vor vielen Jahren geschrieben wurden, bleiben viele von ihnen
weiter aktuell, da sie
von Geschichten handeln, die sich so oder ähnlich immer wieder
ereignen. Heute finden
sich die beiden Argentinier in Deutschland auch in den zahlreichen
Tangotexten wieder,
die von Emigranten handeln, die ihre alte Heimat vermissen. Deshalb –
und natürlich
wegen seiner zeitlosen Musik – wird der Tango nie sterben.
Außerdem haben
Juan Pablo Alonso und Matías Guiñazú ein Faible für Traditionen. Sie
möchten die Wurzeln des Tangos bewahren und ihn, jeder mit seinem
eigenen Stil, auf
dieser Grundlage unterrichten. Eines der Ziele von Tangoculto als
Tanzschule ist also,
den klassischen Tango so zu lernen und zu erleben, wie er bis heute in
Buenos Aires lebt.
Trotzdem kommt
man natürlich auch bei Tangoculto, sei es im Unterricht oder bei den
Milongas, mit modernen Versionen des Tango in Kontakt.
Was bedeutet
Tangoculto?
Der Begriff
Tangoculto ist ein Wortspiel. Es ist die Verbindung zwischen Tango und
culto,
und als ein einziges Wort ergeben sich drei Bedeutungen oder
Interpretationen: Tango als
Kult, Tango als Kultur, und das Wort oculto heißt versteckt, also
‚Tango versteckt’. Hier
könnte man sich fragen, und warum ‚versteckt’? Viele derer, die seit
langem Kontakt zur Tangokultur haben, kennen die Anfänge des Tango.
Tangotanzen war anfangs nur den
Männern erlaubt, und die ersten Frauen, die Tango getanzt haben, waren
Prostituierte.
Die erste Tangoszene entwickelte sich also ausgehend von kleinen Bars
und Bordellen im Verborgenen.
Tangoculto als
Tanzschule
Einer unserer
Schwerpunkte im Unterricht ist der klassischen Tango. Diese
Klarstellung machen wir, weil heute über den „klassischen Tango“ und
über „Tango Nuevo“ gesprochen
wird. Die Grenzen zwischen beiden sind aber sehr leicht zu
überschreiten. Der Tango Nuevo
hat viele Elemente vom klassischen Tango, und umgekehrt verwendet
dieser heute oft viele Elemente des Tango Nuevo. Das heißt, dass die
Übergänge fließend sind und eine
Verbindung zwischen beide Genres immer besteht.
Allerdings
haben auch alle Tangolehrer oder -tänzer, die Tango Nuevo unterrichten
beziehungsweise tanzen, mit dem klassischen Tango angefangen, denn er
ist die
Grundlage und Voraussetzung dafür. Deshalb ist es uns wichtig, den
klassischen Tango
zu vermitteln, so wie wir ihn in unserer Heimat gelernt haben und wie
man den Tango in
Buenos Aires tanzt.
Noch ein andere
Schwerpunkt für uns ist die Art und Weise, mit der wir den Unterricht
gestalten möchten. Das bedeutet für uns, dass die Teilnehmer viel Spaß
haben, während
sie etwas lernen.
Egal was man
tut, nur wenn man dabei Spaß hat, tut man es mit Engagement und Lust,
und genau das möchten wir beim Unterricht haben. Wir halten das für
sehr wichtig, effektiv
und notwendig. Wir denken, wenn diese Elemente sich mischen, haben wir
die perfekte
Fusion erreicht.
Tangoculto als
Milonga
Die
Tangoculto-Milonga findet in der Tangowerkstatt statt.
Dort gibt es
vier verschiedene „Milongas“, die von unterschiedlichen Veranstaltern
gestaltet werden. Der Termin für unsere Milonga ist immer der 4.
Samstag im Monat.
Für uns sind
vor allem zwei Dinge wichtig. Einmal in Bezug auf den Raum: Es soll uns
hoffentlich gelingen, eine echte Tango-Atmosphäre zu schaffen, so dass
man fast den
Eindruck bekommt, in Buenos Aires zu sein. Und oberste Priorität ist,
dass die Gäste
sich wohl fühlen, wenn sie uns besuchen. Wir möchten, dass sie
hinterher sozusagen
mit einem Lächeln vor Freude nach Hause gehen können, weil sie ein
netten Abend
gehabt haben.
Im Zentrum der
Aufmerksamkeit stehen darum unsere Gäste. Entscheidend ist außerdem
die Musik, denn diese macht die Seele des Abends aus. Das Repertoire,
das wir auflegen, setzt sich zu etwa 80% aus klassischem und zu 20% aus
Tango Nuevo zusammen.
Wir werden
unser Bestes geben!
Wir wären sehr
dankbar dafür, wenn wir von Euch ein Feedback bekommen könnten, Kritik
ist erwünscht, um eventuell etwas ändern zu können, Lob aber natürlich
auch sehr
willkommen. Tangoculto ist letztendlich für Euch gedacht, und deshalb
wäre uns wichtig
zu wissen, was Ihr meint. Das geht vor Ort, aber auch hier im
Gästebuch . Vielen Dank!
Wir freuen uns
auf Euren Besuch und wir wünschen Euch viel Spaß dabei!
Juan und Matías.
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