Tangoculto | Tango Hannover




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- Milonga-Workshop am 25. Februar -




 Tangoculto, der Ort für alle, die Tango argentino in Hannover
erleben und lernen möchten.




Tangoculto ist entstanden, als die Argentinier Juan Pablo Alonso und Matías Guiñazú
ein gemeinsames Projekt voranbringen wollten.

Juan Pablo Alonso und Matías Guiñazú sind zwei Tangolehrer, die in Buenos Aires
geboren und ausgebildet wurden. Seit sie sich 2007 kennen lernten, arbeiten die beiden Argentinier zusammen. In dieser Zeit haben sie entdeckt, dass sie viele
Gemeinsamkeiten haben, so bevorzugen zum Hören und Tanzen beide den klassischen
Tango, weil diese Musik das ist, was sie als ‚echten’ Tango verstehen und womit sie aufgewachsen sind.

Jedes Mal, wenn sie bestimmte Texte des klassischen Tangos hören oder tanzen,
können sie sich darin wiederfinden. Die alten Texte haben mit der Geschichte ihrer
Eltern oder Großeltern zu tun, und oft sind es Stücke, die sie schon als Tangoschüler
kennen gelernt haben. Tango hat also viel mit ihrer Identität zu tun, denn obwohl diese
Texte vor vielen Jahren geschrieben wurden, bleiben viele von ihnen weiter aktuell, da sie
von Geschichten handeln, die sich so oder ähnlich immer wieder ereignen. Heute finden
sich die beiden Argentinier in Deutschland auch in den zahlreichen Tangotexten wieder,
die von Emigranten handeln, die ihre alte Heimat vermissen. Deshalb – und natürlich
wegen seiner zeitlosen Musik – wird der Tango nie sterben.

Außerdem haben Juan Pablo Alonso und Matías Guiñazú ein Faible für Traditionen. Sie möchten die Wurzeln des Tangos bewahren und ihn, jeder mit seinem eigenen Stil, auf
dieser Grundlage unterrichten. Eines der Ziele von Tangoculto als Tanzschule ist also,
den klassischen Tango so zu lernen und zu erleben, wie er bis heute in Buenos Aires lebt.

Trotzdem kommt man natürlich auch bei Tangoculto, sei es im Unterricht oder bei den Milongas, mit modernen Versionen des Tango in Kontakt.



Was bedeutet Tangoculto?


Der Begriff Tangoculto ist ein Wortspiel. Es ist die Verbindung zwischen Tango und culto,
und als ein einziges Wort ergeben sich drei Bedeutungen oder Interpretationen: Tango als
Kult, Tango als Kultur, und das Wort oculto heißt versteckt, also ‚Tango versteckt’. Hier
könnte man sich fragen, und warum ‚versteckt’? Viele derer, die seit langem Kontakt zur Tangokultur haben, kennen die Anfänge des Tango. Tangotanzen war anfangs nur den
Männern erlaubt, und die ersten Frauen, die Tango getanzt haben, waren Prostituierte.
Die erste Tangoszene entwickelte sich also ausgehend von kleinen Bars und Bordellen im Verborgenen.




Tangoculto als Tanzschule


Einer unserer Schwerpunkte im Unterricht ist der klassischen Tango. Diese Klarstellung machen wir, weil heute über den „klassischen Tango“ und über „Tango Nuevo“ gesprochen
wird. Die Grenzen zwischen beiden sind aber sehr leicht zu überschreiten. Der Tango Nuevo
hat viele Elemente vom klassischen Tango, und umgekehrt verwendet dieser heute oft viele Elemente des Tango Nuevo. Das heißt, dass die Übergänge fließend sind und eine
Verbindung zwischen beide Genres immer besteht.

Allerdings haben auch alle Tangolehrer oder -tänzer, die Tango Nuevo unterrichten beziehungsweise tanzen, mit dem klassischen Tango angefangen, denn er ist die
Grundlage und Voraussetzung dafür. Deshalb ist es uns wichtig, den klassischen Tango
zu vermitteln, so wie wir ihn in unserer Heimat gelernt haben und wie man den Tango in
Buenos Aires tanzt.


Noch ein andere Schwerpunkt für uns ist die Art und Weise, mit der wir den Unterricht
gestalten möchten. Das bedeutet für uns, dass die Teilnehmer viel Spaß haben, während
sie etwas lernen.

Egal was man tut, nur wenn man dabei Spaß hat, tut man es mit Engagement und Lust,
und genau das möchten wir beim Unterricht haben. Wir halten das für sehr wichtig, effektiv
und notwendig. Wir denken, wenn diese Elemente sich mischen, haben wir die perfekte
Fusion erreicht.




Tangoculto als Milonga


Die Tangoculto-Milonga findet in der Tangowerkstatt statt.
Dort gibt es vier verschiedene „Milongas“, die von unterschiedlichen Veranstaltern
gestaltet werden. Der Termin für unsere Milonga ist immer der 4. Samstag im Monat.


Für uns sind vor allem zwei Dinge wichtig. Einmal in Bezug auf den Raum: Es soll uns hoffentlich gelingen, eine echte Tango-Atmosphäre zu schaffen, so dass man fast den
Eindruck bekommt, in Buenos Aires zu sein. Und oberste Priorität ist, dass die Gäste
sich wohl fühlen, wenn sie uns besuchen. Wir möchten, dass sie hinterher sozusagen
mit einem Lächeln vor Freude nach Hause gehen können, weil sie ein netten Abend
gehabt haben.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen darum unsere Gäste. Entscheidend ist außerdem
die Musik, denn diese macht die Seele des Abends aus. Das Repertoire, das wir auflegen, setzt sich zu etwa 80% aus klassischem und zu 20% aus Tango Nuevo zusammen.

Wir werden unser Bestes geben!

Wir wären sehr dankbar dafür, wenn wir von Euch ein Feedback bekommen könnten, Kritik
ist erwünscht, um eventuell etwas ändern zu können, Lob aber natürlich auch sehr
willkommen. Tangoculto ist letztendlich für Euch gedacht, und deshalb wäre uns wichtig
zu wissen, was Ihr meint. Das geht vor Ort, aber auch hier im  Gästebuch . Vielen Dank!


Wir freuen uns auf Euren Besuch und wir wünschen Euch viel Spaß dabei!


Juan und Matías.            

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