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WIR ÜBER UNS
Juan Pablo Alonso
"El
Primo"
Am 24. Juni 1975 wurde ich als Sohn einer
Immigranten-Familie in Buenos Aires geboren. Aufgewachsen bin ich
in dem Viertel Mataderos, in dem Tango und argentinische Folklore
zum Lebensalltag gehören. Es ist quasi unmöglich, nicht Teil dieser
Kultur zu werden, denn schon während man durch die Straßen geht,
dringen oft die Melodien der Tangos durch die geöffneten Fenster.
So wurde ich bereits als Kind durch die Musik des Tangos und durch
die argentinische Folklore geprägt.
Es war naheliegend, dass ich mich eines
Tages Tango tanzend in einer der vielen Milongas in Buenos Aires
wiederfand. Zuerst tanzte ich aus Zerstreuung, dann aus Spaß.
Später kam die Leidenschaft hinzu. Ich brachte in meinen Tanz die
Liebe, das Leben und die Arbeit ein. Der Tango wurde zu meiner
Profession und „El Primo" wurde geboren, der für den Tango alles
gibt.
Seit
2005 arbeite ich zusammen mit meiner Tanzpartnerin Anne
Müller. Neben regelmäßigen Kursen in Hannover und Hamburg
(www.jatango.de) geben wir
Workshops in diversen Städten.
Wenn
ich tanze, habe ich das Gefühl fliegen zu können und es erfüllt
mich, einer Arbeit nachzugehen, in der ich meine Gefühle ausdrücken
und meine künstlerische Seite zeigen kann. Es ist mein Wunsch über
diesen Tanz meine Liebe zum Tango und zur Kunst weiterzugeben und
mit euch/Ihnen zu
teilen.
Juan Pablo Alonso.
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Matías
Guiñazú
Ich bin in Buenos Aires geboren und
aufgewachsen. Mein Viertel ist Almagro. Dort gibt
es viel, was mit Tango zu tun hat: Tangoschulen, die
Milongas wie z.B. „La Catedral“, Bars wo sich viele Tango-Autoren
treffen, und auch einige Tangotexte erzählen über Almagro oder
drehen sich um Geschichten, die in Almagro
stattfinden.
Ich erinnere mich, dass ich
als Kind oft in einem Park gegenüber von unserem Haus war, wo sich
viele ältere Männer trafen, um Schach, Dame oder Karten zu
spielen. Viele von ihnen hatten immer ein Radio dabei und haben als
Hintergrundmusik Tangos gehört. Das war einer meiner ersten
Kontakte mit der Tango-Musik.
Als Kind habe ich viel
Fußball gespielt, und in Almagro gibt es den Verein „Club
Almagro“, wo ich in
der Fußballmannschaft gespielt habe. Das war mein erster Verein und
ich bin immer noch als Fan geblieben. In diesem Club gab es eine
Bar, aus der immer Tangomusik kam und wo einige Plakate von
Orchestern oder Sängern hingen, die für mich damals unbekannt
waren. Viele Jahre später und nach mehreren Versuchen wurde ich
schließlich von einem Freund davon überzeugt, dass ich unbedingt
Tango lernen sollte. Er meinte, das wäre was für mich und man
könnte nur Spaß haben. So habe ich in einem Kulturzentrum mit
Tangostunden angefangen. Anfangs war nur zum Spaß und vielleicht
ein Hobby, was mir auch die Möglichkeit gegeben hat, andere
Menschen kennen zu lernen.
Allerdings habe ich mit der
Zeit entdeckt, dass es für mich viel mehr war als nur ein
Zeitvertreib. Tango war auch eine neue Form, mich ausdrücken zu
können, vielleicht sogar eine Art Gebärdensprache, wo man durch
bestimmte Bewegungen ohne Worte kommunizieren kann und gleich eine
Antwort – vom Tanzpartner – bekommt.
Ich wurde in Buenos Aires
von unterschiedlichen Tangolehrern ausgebildet, und seit 2002 wohne
ich in Deutschland.
Ich arbeite auch als
Erzieher und als Musiker. Mir ist alles wichtig, was mit der
Gesellschaft zu tun hat, so auch der Tango.
Matías
Guinazú
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Anne
Müller
Manchmal ist es
das Fehlende, das eine Leidenschaft entfacht. In meiner Kindheit
wenig von Musik umgeben, zog es mich dennoch zu ihr hin. Ich lernte
zunächst Klavier, dann Schlagzeug zu spielen, und war schließlich
zehn Jahre lang Schlagzeugerin in verschiedenen Bands, u.a. in
einer später auch professionellen Rockband.
Bis mir – mit Mitte 20 – der
Tango begegnete, wusste ich nicht, dass etwas fehlte, dass ich
eigentlich tanzen wollte. Doch schon in der ersten Tangostunde
empfand ich es als größtes Geschenk, dies endlich tun zu dürfen;
jeder Schritt und alles Lernen war ein einziger Genuss. Auch die
Tangomusik verzauberte mich sofort mit ihrer Vielschichtigkeit und
Tiefe.
Fortan gab es nichts, was ich
lieber tat. Um mehr tanzen zu können, zog ich von Osnabrück nach
Hamburg, und aus der Musikerin Anne wurde eine passionierte
Tangotänzerin. Es folgten Jahre intensiver Beschäftigung mit dem
Tango, in denen ich bei verschiedenen Lehrern in Deutschland, und
später auch in Argentinien lernte.
Seit 2005 arbeite ich
zusammen mit meinem Tanzpartner Juan
Pablo Alonso. Neben regelmäßigen Kursen in Hannover und
Hamburg (www.jatango.de) geben wir
Workshops in diversen Städten.
Ich genieße am Tangotanzen
besonders die enge Verbindung zum Partner, den Raum, mich zu zeigen
und auszudrücken und das Gefühl von der Musik getragen zu
werden.
Anne Müller.
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